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Übersicht zum Studium mit Behinderung

Mit Personal Branding zum neuen Job: Erfolgreich bewerben mit Behinderung

Bei der Bewerbung sollte Deine Behinderung nie im Vordergrund stehen

Nach dem Studium fällt es vielen Menschen mit Behinderung schwer, den passenden Job zu finden. Dabei wird häufig der Fehler gemacht, dass die Behinderung bei der Bewerbung in den Vordergrund gestellt wird. Arbeitgeber erwarten meist einen positiven Umgang mit der Einschränkung. Im folgenden Artikel zeigen wir Dir, wieso Personal Branding zum Erfolg führ, und wie Du Dich auch mit Behinderung erfolgreich bewerben kannst.

Planung und Organisation des Studienalltags

Planung und Organisation des Studienalltags

Damit Studierende sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, sollte der Alltag möglichst reibungslos ablaufen. Dazu ist im Vorfeld allerdings einige Planungsarbeit zu leisten. Besonders Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten müssen bei der Organisation ihres Studienalltags viele Details beachten und planen. Eines der wichtigsten Faktoren ist zunächst die Wohnungssuche, die sich je nach Bedarf als umfangreich gestalten kann. Auch die Mobilität von der Wohnung zur Hochschule und zu allen wichtigen Orten des alltäglichen Lebens, muss im Vorfeld geplant werden. Darüber hinaus können sich Fragen nach technischen Hilfsmitteln, Studienassistenz, Verpflegung und sozialen Aktivitäten ergeben.

Chancengleichheit im Studium: Von der Bewerbung bis zur Prüfung

Eine frühzeitige Planung ist sehr wichtig

Der Beginn des Studiums ist für alle Studieneinsteiger eine aufregende Zeit, in der es viel zu organisieren gibt. Beeinträchtigte Studierende müssen in dieser Phase jedoch weitaus mehr berücksichtigen als ihre Mitstudierenden ohne Beeinträchtigung. Darum gilt es bereits vor Studienbeginn, Informationen über die favorisierten Hochschulen einzuholen und die Bedingungen vor Ort zu prüfen. Bei der Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge können Sonderanträge gestellt werden. Und auch im Studienalltag und bei Prüfungen besteht die Möglichkeit, krankheitsbedingte Nachteile auszugleichen. Diese Maßnahmen sollen für eine Chancengleichheit unter allen Studierenden sorgen und einen reibungslosen Studienalltag für jeden Studenten und jede Studentin sicherstellen. Nur so können sie sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren.

Ausbildung für Jedermann: Fernstudium für Menschen mit Behinderungen

Studentin im Rollstuhl leiht Bücher für ihr Fernstudium aus

Menschen mit Behinderungen, somatischen Störungen oder psychischen Erkrankungen haben zum Teil mit erheblichen Hürden und Barrieren zu kämpfen - manchmal zu einem Ausmaß, dass sich viele gar nicht erst trauen, den ersten Schritt zu wagen. Wenngleich sich viele Universitäten aufgrund dessen Stückchen für Stückchen auf Studenten mit solchen Einschränkungen einzustellen versuchen, gibt es noch andere Möglichkeiten für motivierte Studienanfänger, den angestrebten Abschluss zu erlangen.

Privatkredite zur Studienfinanzierung - welche Möglichkeiten gibt es?

So kannst Du auch ohne BAföG dein Studium finanzieren

Nicht immer haben Studierende mit Behinderung die Möglichkeit, vom Staat Unterstützung zu bekommen. Privatkredite zur Studienfinazierung stellen dabei eine gute Möglichkeit dar, von Privatpersonen oder Banken Unterstützung zu erhalten. Studenten haben dabei besonders günstige Konditionen und können Kredite schon mit sehr niedrigen Zinsen und kleinen Rückzahlungsbeiträgen bekommen. Selbst eine tilgungsfreie Phase nach dem Studium ist vorgesehen, um Studenten die Möglichkeit zu geben, einen passenden Job zu finden. Wann ein Privatkredit zur Studienfinazierung Sinn macht, und welche Möglichkeiten es gibt, erfährst Du hier.

Studienfinanzierung: Die wichtigsten Kostenträger im Überblick

Studienfinanzierung: Die wichtigsten Kostenträger im Überblick

Ein Studium kann schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Besonders Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten müssen eine Reihe von Zusatzkosten decken. Vorweg sei gesagt: Dafür gibt es keine Finanzierung aus einer Hand. Vielmehr liegen die Verantwortungsbereiche bei vielen verschiedenen Kostenträgern. Daher ist es wichtig einen Überblick über die relevanten Finanzierungsmöglichkeiten zu bekommen und frühzeitig zu klären, welche Stellen die entsprechenden Kosten übernehmen. Die wichtigsten Kostenträger sind die BaföG-Ämter, Sozialhilfeträger und Grundträger für Arbeitssuchende sowie die Kranken- und Pflegekassen.

Studieren mit Behinderung

Mit Behinderung oder chronischer Erkrankung problemfrei studieren

Nach einer Studie des Deutschen Studentenwerks vom Sommersemester 2012, gaben 7% der Studierenden, beziehungsweise circa 137.000 Personen, eine studienerschwerende Gesundheitsbeeinträchtigung an. Bei 2,2% war diese im mittleren Bereich, während 1,8% eine starke Beeinträchtigung aufwiesen.

So viel kostet ein Studium: Allgemeine und zusätzliche Kosten im Überblick

Studierende geben im Durchschnitt knapp 800 Euro pro Monat aus

Bei der Vorbereitung auf den Studieneinstieg müssen, neben der rein organisatorischen Komponente, ebenso finanzielle Kriterien berücksichtigt werden. Gemäß dem Deutschen Studentenwerk geben Studierende im Durchschnitt knapp 800 Euro pro Monat für ihren Lebensunterhalt aus. Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten müssen jedoch mit weitaus höheren monatlichen Ausgaben rechnen. Für sie fallen neben den allgemeinen Studien- und Lebenshaltungskosten häufig zusätzliche Kosten für behinderungsbedingte Mehrbedarfe an. Diese Kosten erhöhen sich für beeinträchtigt Studierende zudem schnell, da ihr Studium eine längere Zeit in Anspruch nimmt, sie aus gesundheitlichen Gründen längere Pausen einlegen müssen und neben dem Studium häufig nicht jobben können. Daher ist es wichtig die finanzielle Situation und die anfallenden Kosten im Vorfeld des Studiums zu klären und sich frühzeitig mit den Möglichkeiten der Finanzierung auseinander zu setzen.

Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen

Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen

Neben den großen Kostenträgern, wie dem BAföG-Amt und dem Sozialhilfeträger, gibt es weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Von staatlicher Seite kann es kleinere Zuschüsse in Form von Kindergeld oder Wohngeld geben, aber auch private Finanzierungen sind denkbar, wenn die staatlichen Unterstützungen nicht ausreichen. Mit Studienkrediten oder Stipendien können zusätzliche Kosten gedeckt werden. Neben all den Ausgaben, die auf beeinträchtigt Studierende zukommen, werden sie im Studienalltag aber auch auf Ermäßigungen und Unterstützungen von Hochschulen und Kommunen treffen.

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg barrierefreie Gruppenarbeitsräume in der Universitätsbibliothek
Stadt Köln / Landschaftsverband Rheinland Sehbehindertengeld
ASTA der Jadehochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven Erstattung des Semesterticketbeitrages
Universität zu Köln Umsetzungsdienst für Blinde und Sehbehinderte
Ludwig-Maximilians-Universität München Hilfestellung bei wissenschaftlichen Recherchen
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